Background

chronik

1923
Gründung des HTC Blau-Weiß Krefeld am 9. Mai. Der Verein erhält die Spielerlaubnis des Westdeutschen Hockeyverbandes. 2 Herren-, 2 Damenmannschaften und eine Jugendmannschaft spielen zunächst nur Hockey.

1924
Gründung der Tennisabteilung

1927
Albert Niescher wird zum ersten Vorsitzenden des Clubs gewählt.

1930
Übergabe der Hockeyabteilung an den VFL Preußen 1855.

1943
Die Anlage im Stadtwald wird beim großen Bombenangriff auf Krefeld völlig zerstört.

1947
Der Verein nimmt den Spielbetrieb auf den Plätzen am Neuer Weg wieder auf.

1953
Die Blau-Weißen ziehen zurück in den Stadtwald. Der Wiederaufbau der zerstörten Anlage mit nunmehr 5 Plätzen und einem neuen Clubhaus wird begonnen.

1962
Die Herrenmannschaft wird erstmals Niederrheinmeister.

1971
Die 1. Herrenmannschaft steigt erstmals in die 1. Bundesliga auf und hält auf Anhieb die Klasse. Dr. Helmut Rödel löst Albert Niescher nach 44 Jahren als 1. Vorsitzenden ab.

1978
Die Senioren mit Popvic, Stuhldreier, Becker, Krause, Zohren, Wild, Hungerberg, Prehn und Toll werden erstmals Deutscher Meister.

1979
Die 1. Mannschaft steigt nach siebenjäriger Angehörigkeit erstmals aus der Bundesliga ab. Bis dahin schafften Spieler wie Steinhöfel, Chiwitt, Grimmelt, Wilms, Merkel, neben den Brüdern Ploenes, Erwin Nils, und H.D. van de Loo immer wieder den Klassenerhalt. Besonders gefürchtet waren in dieser Zeit die zahlreich mitreisenden Schlachtenbummler, die so manche Hotel- und Klubbar in Beschlag nahmen.

1980
Erstmals spielt mit Nicola Spear ein ausländischer Profi für die Blau-Weißen. Trotzdem steigt die Mannschaft aus der Bundesliga ab, schafft aber den sofortigen Wiederaufstieg um ein Jahr später wieder abzusteigen.

1984
Mit dem Spanier Jose Lopez-Maeso erreicht die 1. Mannschaft die Aufstiegsrunde und scheitert an Grün-Weiß Mannheim mit dem jungen Boris Becker in seinen Reihen.

1985
Die Senioren werden erneut Deutscher Meister. Erstmals trägt der Verein zwischen Weihnachten und Neujahr das mittlerweile äußerst angesehende Jugendturnier, den Cerestar-Cup, aus.

1987
Die Erste verstärkt sich mit dem US-Amerikaner Lawson Duncan; für die Seniorenmannschaft spielt der ehemalige russische Wimbledon-Finalist Alexander Metrevelli.

1990
Die 1. Damenmannschaft steigt aus der höchsten Spielklasse ab und löst sich vorerst auf.

1991
Der Dänische Davis-Cup-Spieler Michael Tauson verstärkt die 1. Mannschaft.

1992
Das Clubhaus wird komplett renoviert. Die Verpflichtung des jungen Schweden Magnus Larsson leutet die schwedische Ära an der Hüttenallee ein. Jens-Peter Wenner wird Deutscher Jugendmeister (unter den Mitstreitern auch Thommi Haas); Jochen Obermeier wird mit der Deutschen Mannschaft Weltmeister der Senioren; für die hervorragende Jugendarbeit erhält der Verein das Grüne Band der Dresdner Bank.

1994
Magnus Larsson gewinnt den Grand Slam Cup in München im Finale gegen Pete Sampras und beendet das Jahr als 10. der Tennis-Weltrangliste.

1995
Mit Magnus Larsson, Michael Kirsten, Thomas Nydahl, Ralph Lampe, Markus Hintermeier, Lutz Mecking, Harry Granow, Thomas Hunsmann erreicht die Erste nach langer Zeit mal wieder die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga, verliert aber glatt gegen Iphitos München.

1996
Mit Patrik Fredricksson stößt ein weiterer Schwede zur Mannschaft. Wieder scheidet die Mannschaft in der Aufstiegsrunde aus.

1997
Mit dem Schweden Kalle Flyght, Thorben Theine, Scott Gessner und Patrick Jakob erhält die Erste vier neue Spieler verpaßt aber wieder den Aufstieg.

1998
Nach 17jähriger Abstinenz klappt endlich der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Das Finale der Aufstiegsrunde in Hamburg wirde gegen Rot Weiß Berlin mit 5:2 gewonnen.

1999
Nach Jahrzehnte langem Kampf billigt die Stadt der Erweiterung der Anlage um 2 Plätze zu, wobei vorerst nur ein Platz neu angelegt wird.

2001
Der Club erhält die Genehmigung zur Erweiterung der Platzanlage und erhält einen 6. Tennisplatz sowie einen Kleinfeldfußballplatz und eine Boulebahn. Im gleichen Jahr steigt die 1. Mannschaft nach einem 5:4 Sieg (2:4 Rückstand nach den Einzeln) gegen Oberhausen nach einjährige Abstinenz wieder in die Bundesliga auf.