Background

2002

Pilstrinker triumphieren!

Großer Sport bei den “2. Kleinfeld Open” “pilstrinker.de” zweiter Titelträger! Der einzige, der sich scheinbar nicht so wirklich für den Fußballsport interessiert, ist Petrus. Als ob er nicht mitbekommen hätte, dass die “2. Kleinfeld Open” am 24. August letzten Jahres auf der Hockey-Anlage des CHTC ausgetragen wurden. Pünklich zum Spielbeginn drehte der Wettergott die Schleusen auf und ließ es regnen. Und wie. Waren es bei der Premiere in 2001 nur ein paar vereinzelte Tropfen, die vielleicht mal kurz unseren damaligen heiligen Rasen etwas befeuchteten, so schüttete es diesmal aus Kübeln. Ätztend. Aber das sollte der prächtigen Stimmung bei den Akteuren der 16 Mannschaften keinen Abbruch tun. Nicht eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer ließ sich dadurch aus dem Konzept bringen. Viel mehr durften nun die Techniker ihr Können aufblitzen lassen. Und das klappte vorzüglich. Bei Männlein wie bei Weiblein. Wie schon im Premieren-Jahr wurden die Zuschauer Zeugen von feinsten Ballstafetten, hartem aber immer fairen Kampf, sauberen Tackling und technischen Kabinettstückchen. Was am wichtigsten war: Eine Mordsgaudi war es auch diesmal wieder. Die hatten vor allem die teilnhemenden Damen-Mannschaften. Diesmal zwei an der Zahl. Nach monatelangen Videoanalysen und harten Trainingseinheiten wuchsen die Mädels der “Brutalinhos” sowie die der “Cherry Bombers” über sich hinaus und brachten das eine- oder andere Herrenteam in arge Bedrängnis. Von wegen Männersport: Besonders Körpereinsatz und Zweikämpfe hatten sich die weiblichen Vertreter ganz dick auf die Fahnen geschrieben. Und Treffsicherheit. Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor bewies nämlich eindrucksvoll Lisa Bellen, die im Turnierverlauf gleich fünf (!) Mal hinlangte und damit ganz oben in der Torjägerliste zu finden war. Gestandene Fußballer rieben sich daher verwundert die Augen. Was im weitesten Sinne natürlich auch mit der knappen Sport-Bekleidung der Spielerinnen zu tun hatte. Dass es auch die Jungs drauf hatten, belegt die Tatsache, dass viele Partien mit einem hauch dünnen Resultat endeten, in der Endrunde sogar zumeist erst nach Siebenmeterschießen. Der sportliche Ehrgeiz wurde nun von Match zu Match offensichtlicher. So sah es auch im Finale aus. Die Mannschaft von Blau-Weiß Krefeld I hatte sich den Turniersieg schon lange vor den Kleinfeld Open zum Ziel gesetzt. Doch im alles entscheidenden Spiel gegen die Auswahl mit dem originellen Namen “pilstrinker.de” versagte 30 Sekunden vor Schluss beim Stande von 0:0 Blau-Weiß-Keeper Alexander Morel die Nerven. Der Schlussmann ließ alle Träume vom Titelgewinn platzen, nach dem er den gegnerischen Stürmer bei einem Passversuch völlig unbedrängt anschoss und darauf hin die Kugel am verdutzten Torwart vorbei ins Netz kullerte. Kollektiver Schockzustand an der Vreed. Ein unverzeihlicher Schnitzer, der “pilstrinker.de” den Titel als Nachfolger vom TC Bovert sicherte. Der Goalie soll sich im Anschluss an dieses Match Gerüchten zur Folge eine neue Identität in den Bergen Süd-Nepals als Schafzüchter verschafft haben…! Nicht minder erfolgreich war die anschließende Players-Night, bei der noch einmal alle Kraftreserven zumeist auf der Tanzfläche abgerufen wurden und diesen Tag (und Nacht) zu einem weiteren unvergesslichen Ereignis unserer Clubgeschichte machten. 

 

ergebnisse

Leider sind die übrigen Ergebnisse verschollen!

Endrunde

Playoffs Blau Weiss “Nimm 2″ - Blau-Weiss EINS 4 : 5
Playoffs Teen Pilstrinker.de - Tennisfreunde Fischeln 1 : 0
Playoffs Tennisfreunde Fischeln - Blau Weiss “Nimm 2″ 1 : 0
Playoffs Blau-Weiss EINS - Teen Pilstrinker.de 0 : 1
Playoffs Brutalinos - Cherry Bombers 2 : 1