Halbfinalbericht
BW-Dampfwalze von "Nullex" Morel

BW-Dampfwalze
Stimmen zum Spiel

Stadtspiegel 4.4.04:
"Blau Weiss hat's geschafft"

Alle Spiele Saison 2003

Tabelle_2003



Blau Weiss holt den Wanderpokal!

Zehn Jahre Kampf! Mehr als 150 eingesetzte Spieler! Seit dem 29.03.2004 ist er endlich unser! Die Fußballtruppe des HTC Blau-Weiss gewinnt nach 1993 und 2000 zum dritten Mal die Stadtanzeigerliga und damit den Wanderpokal durch einen 4:2 Endspielsieg über die Heidi Kickers!

Meister! V.l. Patrick Ploenes, Markus Patzek, Michael Weyers, Guido Haasz, Christian Hlawa, Christoph Ploenes, Tobias Wiesner, Alexander Hamm, Saschi Hess, Thorsten Blodow, Nullex Morel, Nils Dantzer, Dieter Janssen. Es fehlt Heinz Offermanns.

Die Siegerelf


Alexander Morel - Nils Dantzer - Michael Weyers - Heinz Offermanns - Dieter Janssen - Tim Bellen - Thorsten Blodow - Alexander Hamm - Christian Hlawa - Markus Patzek - Sascha Hess - Patrick Ploenes - Guido Haasz

Trainer: Christoph Ploenes

Tore: 1:0 Ploenes, P. 2:1 Hess 3:1 Patzek 4:1 Weyers

Knapp 35 begeisterte Zuschauer feierten die Mannschaft noch Minuten nach dem Schlusspfiff durch den souverän leitenden Schiri Alexander Hoff. Die Freude über den 4:2 (1:1)-Finalsieg über die Heidi Kickers im Finale des Stadtspiegel-Hobby-Liga-Endspiels währte noch bis in die frühen Morgenstunden. Ein zu Tränen gerührter Stürmer Patrick Ploenes gluckste freudestrahlend in die zahlreich aufgebauten Mikrofone: „Das ist einer der größten Tage in meiner langen Karriere. Die Mannschaft hat alles aus sich herausgeholt.“

Schon früh hatten die Heidis, die sich durch ihre ständigen Spielverlegungen im Vorfeld der Partie den Missmut der Fans zuzogen, erkannt, was Sache ist. Bereits nach knapp zwei Minuten tauchte erstmals ein Stürmer der Heidis vor dem von Alexander „Nullex-AmoMorel gehüteteten Blau-Weiß Kasten völlig freistehend auf. Doch der Schlussmann bewahrte seine Mannen vor einem frühen Rückstand. Nach anfänglicher Nervosität kamen die Blau-Weißen immer besser ins Spiel. Ploenes` Führungstreffer aus der 19. Minute war wie ein Weckruf für sein Team, das jetzt mutiger nach vorne spielte und vor allen Dingen zweimal durch Saschiiiie Heß viel höher in Front hätte gehen müssen.

Dann der Schock: Blau-Weiß bekam das Spielgerät nach einer Ecke nicht richtig geklärt, die Heidis nutzten diese eiskalt mit einem Flachschuss aus sieben Metern zum 1:1.

Nach der Pause drückte nur noch eine Mannschaft. Immer wieder setzte die Blau-Weiß-Offensive Akzente. Der Druck wurde belohnt. Hobbyraucher Heß aus Düsseldorf schaffte per Kullertor die 2:1-Führung. Das Publikum verbeugte sich spätstens nach dem Treffer von Markus Patzek in der 68. Minute. Der Mittelfeldmotor, wuchtete die Kugel aus halbrechter Position von knapp 18 Metern Entfernung per Volley ins linke untere Eck. Ein Traumtor. Die Menge tobte. Als Michael Weyers nach einem bösen Patzer des Heidi-Keepers blitzschnell schaltete und das Leder über die Linie drückte, schien die Partie gelaufen. Was postwendend mit dem 2:4-Anschluss bestraft wurde.

Doch die Blau-Weißen ließen nichts mehr anbrennen, die Defensive stand perfekt und ließ kaum Chancen der Heidi-Offensive zu. „Ein kleiner Schritt für mich, aber ein ganz großer für die Menschheit“, schnaufte Ploenes nach dem dritten Titelgewinn erschöpft in die TV-Kameras….amo


Pressemitteillung zum Halbfinalkracher gegen Dampfwalze Hüls

"Blonder Brasilianer" Heß ganz groß: Zwei Tore, eine Vorlage!

Blau-Weiß im Finale!

Krefeld (sid, dpa, sports illustrated). Es war ein Spiel mit harten Bandagen, phasenweise am Rande des Regelwerks. Doch die Mannschaft vom HTC Blau-Weiß Krefeld ließ sich gestern Abend im Halbfinal-Rückspiel der Stadt-Spiegel-Liga gegen Dampfwalze Hüls von den Provokationen der Gastgeber, die das Hinspiel mit 0:1 verloren hatten (Goldenes Tor: Behrens), nicht aus der Ruhe bringen. Vor der Saison-Rekordkulisse von acht (!) tobenden (und gameboy spielenden) Zuschauern siegte das Team um Kapitän Chrikken Becker hoch verdient mit 3:1 (0:1) nach Verlängerung. Damit stehen die "Kleinfeld Open"-Sieger 2003 im diesjährigen Finale. Am 6. Dezember kommt es zum Duell mit den Heidi Kickers.
Der Held des Spiels war, wie schon im Viertelfinale mit drei Treffern gegen "Inster", Sascha "Warmduscher" Heß. Der "blonde Brasilianer" aus Düsseldorf, eigentlich sonst eher in den Sportarten "Rauchen" und "Theke" besonders stark, wurde seinem Ruf als "Wunderwaffe" einmal mehr gerecht. Nach dem er zur Verwunderung aller zunächst auf der Bank Frust schieben musste, startete "Saaaaaaachiiiiiiieeee" nach seiner Einwechselung knapp fünfzehn Minuten vor der Halbzeit (Oktrick Ploenes litt am Erschöpfungssyndrom) durch. Beim Sturmlauf auf das Hülser Tor im zweiten Abschnitt riss Heß ständig Lücken in des Gegners Abwehr, zudem scheiterte der auf den Straßen Deutschlands so besonnen und den Verkehrsregeln entsprechend fahrende Bayern-Fan unglücklich am Querbalken (75.). Nur mit Glück retteten sich die Hülser, die bereits in der 30. Minute das 1:0 durch einen strammen Flachschuss aus zehn Metern ins lange Eck in Führung gingen (was wohl das erste und letzte Tor des Hülser Stürmers in seinem Leben war) in die anschließende Verlängerung.
Und hier hatte Heß bereits nach knapp fünf Minuten seinen großen Auftritt. Nach einem Angriff über die gestern starke linke Seite, setzte sich der Angreifer an der Strafraumecke gekonnt gegen zwei Mann durch und zog direkt ab. Der Kugel schlug hinter dem verdutzten Keeper in lange Eck ein. Damit war klar: Hüls musste zwei Treffer nach legen, um zumindest das Elfmeterschießen zu erreichen.
Doch es spielte weiter nur eine Mannschaft. Nach dem Heß und Ploenes - vorsichtig ausgedrückt - zwei tausendprozentige (Frechheit, Saschi!!!) Chancen versiebten, waren es abermals die beiden Stürmer, die für das 2:1 sorgten. Heß schickte Ploenes, der verwandelte sicher (diesmal nicht übers Tor). Den Schlusspunkt setzte abermals Sascha Heß nach dem Wechsel. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Hausherren bereits ausfgegeben. Verständlich, da sie sich durch zwei gelb-rote Karten selber dezimierten. Aus einer homogenen Mannschaft ragten neben Heß vor allen Dingen Philipp Behrens, Jan Schumacher und der sich während der Ballannahme die Frisur richtenden Tim Bellen (Stellungsfehler beim 0:1) heraus.

BW - Dampfwalze: Die Stimmen zum Spiel

Patti "Oktrick" Ploenes: "Ich denke, wir haben den Gegner über weite Strecken diktiert, aber unsere guten Möglichkeiten zunächst nicht verwertet. Jetzt wollen wir natürlich auch den Wanderpokal holen und danach bin ich mir sicher, dass ich auch bei der anschließenden Meisterfeier mindestens drei "U21"-Spielerinnen zum Sichtungstraining einladen kann."

Tim "Bello" Bellen: "Grün. Es war der erwartet schwere Gegner. Mein Gegenspieler und ich wollen uns demnächst mal zum Frühstück bei meinen Eltern zu Hause treffen. Das Datum steht aber noch nicht fest, denn es kann sein, dass ich an diesem Tag beim Friseur sein muss. Meine Haare liegen zur Zeit noch nicht so perfekt. Jetzt freue ich erstmal auf einen ruhigen Abend und eine entspannte Woche mit `verbotener Liebe`."

Sascha Heß (mit Siegerzigarette ca. zwei Sekunden nach dem Schlusspfiff): "Heute kam mir zugute, dass ich nur zwei Schachteln vor dem Spiel geraucht habe und endlich mal vier Stunden in der Nacht zuvor durchgeschlafen habe. Auf dieser Leistung kann man aufbauen. Für das Finale ist mir nicht bange, denn ich kaufe mir jetzt ne Stange. Sollten wir die Meisterschaft holen, werde ich so viel trinken, dass mir mal wieder der Alkohol aus den Augen läuft"

Jan Schumacher: "Wir haben perfekt, wie ich es immer verlangt habe, aus dem Halbfeld agiert. Ich bin ein Kopfball-Ungeheuer. Vielleicht gab es die eine oder andere Abseits-Entscheidung, die ich nicht nachvollziehen konnte. Aber zum Glück habe ich Ruhe bewahrt."

Philipp Behrens: "Auch heute hat sich wieder bestätigt, dass Hüls mein Lieblingsgegner ist. Die gegnerische Manschaft hat einen guten Schuss Humor, die Zweikämpfe liefen grundsätzlich fair ab, das muss auch mal anerkannt werden. Dass mir der Gegenspieler den Ball ins Gesicht gefeuert hat, ist nicht weiter schlimm. Das kommt schon mal vor, damit Würze in das Spiel kommt. Leider hat mein Gegenspieler dafür die Ampelkarte bekommen. Da hat der Schiri meines Erachtens völlig überzogen. Solche Sachen gehören nun mal zum Fußball. Es war mit Sicherhiet auch kein Vorsatz."

Dieter "Diedrix" Janssen: "Hätte ich meine Großchance in der zweiten Halbzeit reingemacht, hätte ich das Jahr 2003 damit endgültig abgeschlossen. Nach den Triümphen auf Juist und Ibiza wäre das ein erfolgreicher Abschluss gewesen. Mit der Meisterschaft könnte ich das Triple ja noch perfekt machen. Die Frage aber lautet: Was kommt dann noch in 2004? Ich denke, "vier" sollte dann das Ziel sein."

amo